Vier Augen sehen mehr als zwei. Diesem Motto folgend veroeffentliche an dieser Stelle ungeprueft und unzensiert die Reiseberichte von Sven, mit dem ich ja bekanntlich zusammen in Neuseeland unterwegs bin. Wenn er einen Sachverhalt anders als ich schildere habe ich im Zweifelsfall Recht. Oder Sven.
....die Luft ist sauber und es gibt weder ueber noch an der Erde Ozon, das ist natuerlich gut
und haelt die Atemwege frei. Aus diesem Grund darf man natuerlich auch in keinen geschlossen
Raeumen rauchen und so ein Abend im Regen VORM Pub steigert ja auch gleichzeitig die Kommunikations-
bereitschaft ungemein.....und damit sich auch kein Vogel durch lautes Herumgegroehle in der Oeffentlichkeit
in seiner natuerlichen Entfaltung gestoert fuehlt, hat man auch gleichmal das "Drinking in Public" mit verboten.
Bei soviel Einsatzfreudigkeit solidarisiert sich auch gleich die Natur mit und saeubert die Strassen durch kurze,
aber dafuer regelmaessige, Regenschauer ebenfalls von saemtlichem Unrat.
Aber wie fing all das an? Vor ein paar Tagen (so richtig weiss ich noch immer nicht welchen Tag wir gerade wo jetzt
zu welcher Uhrzeit haben) sagte jemand zu mir "Ach, ein kleiner Hops nach London und dann kann es ja los-
gehen".....okay, vermutlich haette das auch gestimmt, waere da nicht die Sache mit dem kleine blinkenden ping
machenden Teil gewesen ohne das bekanntermassen keinFlugzeug fliegen kann.
Zumindest wollte uns das so der PrinzCharles-LookAlikeWinner2005-Pilot der BA weiss machen (saemtliche
Kommentare zu Englendern und Inzucht erspare ich mir jetzt mal lieber....schliesslich muessen wir auf dem Rueckweg
ja nochmal kurz, auf einen Hopps, ins Engeland und Englaender sind diesbezueglich ja immer so wehleidig)....
....aber das Teil wird solidarischerweise von der Lufthansa ausgeliehen und wir koennten dann mit einer Stunde
Verspaetung, immer noch rechtzeitig bezueglich des Fliegers nach HongKong, abheben.
Aus Einer wurden dann fast vier Stunden und zwei Minuten vor Abflug wurde uns dann auch freundlich, aber bestimmt
vom Bodenpersonal mitgeteilt, das wir am naechsten Tag von London aus statt mit "SuperAusgestatterter-Asia-Cathay
Pacific" mit der auch gaaaaanz tollen AirNewZealand ueber LosAngeles nach Auckland fliegen koennten oder besser
gejagt werden, da fuer Diskussionen nun keine Zeit mehr sei....
.....die Spekulationen meinerseits bezueglich "das gibt jawohl mindestens nen Upgrade" und tollsten Phantasien wie Joerg
und ich standesgemaess ChampagnerBetrinkend und von huebschen,. jungen Stewardessen umgarnt nach NZ reisen
wuerden fanden so ein jaehes Ende .....die Stewardessen waren **** und da man bei BA Joergs Namen waehrend der
Uebermittelung zu AirNewZealande etwas ungestaltet hatte wurden wir als letzt-Eincheckende noch mit "superluxorioesen" Mittelplaetze belohnt....
nach der ersten Auskunft beim CheckIn London wonach wir in LA nur auf StandBye stehen wuerden muss man dies in der
Tat wohl als Belohnung ansehen (in wiefern dabei Joergs Drohung ueber einen zukuenftigen Einsatz von Anthrax oder
Cyclone B in Heathrow Einfluss genommen hat kann liegt ausserhalb meiner Beurteilungsfahigkeit)....so nahmen wir dann
freundlich nach einem kurzen Sprint zum Gate platz und spielten noch kurz eine Partie "Wer die dickeren Sitznachbarn hat gibt einen aus".....
.....das Spiel wurde aber leider brutal von ein paar paar Neuseelaendern niedergeschmettert die munter die Sitzplaetze
routierten. Naja, zumindest sassen wir jetzt zusammenn schon mal direkt HINTER der Reihe am Notausgang in der es sich
gerade ein aelteres Paearchen ueber drei(!) Plaetzegut ausbreitet.....meine noch zaghafte Anfrage an Steward Nr1 "Ob ich
mich das hin setzen konnte" fand nur wenig Beachtung, hingegen StewardNr2 mich noch nichtmal Aussprechen liess
sondern direkt auf das "ha, ha wir haben jetzt die ganze SuperBeinfreiheitsReihe"Paearchen zuging und dem Paearchen
mit einem fulminanten "....there is a guy with huuuuuuge Legs and he needs space" das Konzept von uchNach50Ehejahren
macht kuscheln noch Spass naeherbrachte.
So ging es dann gut gelaunt, in Begleitung von Perlen cinatischer Filmkunst wie "Herby" und den "Fantastischen 4" nach
LA....dort angekommen haben wir unsere Visas zur Einreise erbettelt (Okay, wir wollten und kamen eigentlich nur in den
Transitbereich) und wurden von lustigen, freundlichen "HomeborderProtecting"-Beamten in den USA willkommen
geheissen.....
....nur dummerweise gab es auch hier kein Raucherbereich....und diesmal halfen auch keine Bemerkungen von einfallenden
Tuermen ua weiter.....aber egal, war ja schliesslich nur noch ein Hopps nach Auckland.....und waehrend Joerg froehlich vor
sich hinschlummernderweise am Fenster sass (die Neuselander routierten mal wieder), wurde ich fuer eine uebergewichtige Amerikanerin wieder auf meinen Platz, zwischen einem durchgeknallten Kanadier und einem "CVJM-Maedchen" zurueck beordert.....ja, das waren lustige 12h, sowas ist schoen, das mach Spass!!!!
.....zumindest war der Kanadier wohl besorgt um meinen Gemuetszustand und meinte mich mit lustigen und ungemein erheiternden Geschichten unterhalten zu muessen......er war sogar so engagiert sein Wissen weiter zu geben, dass er
sich auch durch das dezente Aufsetzen meines IPods nicht aus der Ruhe bringen liess (das der Gute wahrend des ganzen
Flugs sogar sein gesamtes Bordgepaeck direkt vor sich beliess, sagt schon so einiges.....aber vermutlich wird Beinfreiheit im
Allgemeinen wohl auch ueberbewertet.....
.....so kamen wir frisch, fromm, froehlich, frei in Auckland um 6h in der Frueh an (den Tag weiss ich leider nicht mehr, wie
gesagt dieses Konzept habe ich ad acta gelegt und dafuer ist Neuseeland definitiv der ideale Ort!!) und versorgten
unseren Koerper nach 3000 rauchfreien Stunden wieder mit Nikotin....so gings nach Auckland, wo wir ein ehemaliges
Buerogebauede besetzen bzw bezogen in dem jetzt der AucklandCentralBackpaker seine Zelte hat....wo frueher also
noch hochmotivierte Mitarbeiter an ihren Karrieren feilten fanden wir (die es schon geschafft haben) eine ausgesprochen
nette Bleibe (das wir dabei das Durchschnittsalter nicht unerheblich mit angehoben haben, bleibt an diese Stelle mal
unerwaehnt!).....und nach einem ausgedehnten Walk durch Auckland, kurz rueber nach Pleasantville, aeh Devonport
und ein paar Bierchen mehr als vorgesehen fanden wir dann auch nach 45h Schlafenetzug den Weg in die Traeume....
.....heute, also vorhin, 8h Auckland.....die Sonne lacht und die Stadt lacht zurueck, so ging es gut gelaunt zum (noch
inaktiven....)Vulkan Rannnnnngitotto....12, ach was sach, ich 120, nein 1200km querfeldein uerber Stock und Stein
die Natur und den Anblick des azurblauen Wassers genossen....
Neuseeland.....in erster Linie ein wirklich (bisher) entspanntes Land mit sehr freundlichen Bewohnern....
.....zum Teil irritierend -Doenerbuden in denen Asiaten arbeiten, gleich neben franzoesichen Bistrso in dem selbstverstaendlich auch Asiaten arbeiten.....ueberhaupt scheint das gesamte Dienstleistungsgeschaeftfest in asiatischer Hand zu sein.....aber die Jungs (und Maedels) sind ja auch gut in ihrem Job ein "Hamma nich" oder "sehen
Sie nich isch lackier mir gerade die Naegel" wuerds da wohl nicht geben....die Aufgeschlossenheit gegenueber
auslaendischen (und natuerlich auch geldausgebenen) Touristen ist bemerkenswert und die gute Laune nicht so aufge-
setzt wie in anderen Teilen dieser Erde. Man befindet sich am Ende der Welt und das scheint den Menschen auch bewusst
zu sein "We re different and we try hard to keep it" sagte eine aeltere Neuseelaendierin im Bus gestern laechelnd zu mir
und es scheint ihr und den anderen damit ernst zu sein und bereits nach zwei Tagen glaube ich ihr das auch.
Kein Licht ohne Schatten oder einfach nur Naivitaet....eine junge Dame, erzaehltelte aufgebracht, dass sie im Tongaviertel bei ihrer Auskunft komplett ausgeraubt wurde (Fragen wie "Money or life" gehoeren wohl zu den wenigen wirklich einfachen dieser Welt.....) als sie versucht hatte doch nur etwas wheat kaeuflich zu erwerben.....eine deutschsprachige
Neuseelaenderin gab zum Besten, dass Deutschland ja nun wohl das schoenere Land sei, da die Leute dort zurueckhaltender sind.....so verschieben sich die Perspektiven der Wahrnehmung zwischen Leben und Erleben.....
....zwischen Arbeiten und Reisen.....und Reisen....macht deutlich mehr Spass, vor allem nach Neuseeland!
Also, liebe Gruesse von Ende der Welt nach good old Germany!!!!!
Sven!!
P.S. Wer weiss was es mit der Ionizer-Funktion beim 14Neuseelanddollar teuren Foen auf sich hat moege mir
das mitteilen.....bevor ich noch unabsehbare Spaetfolgen davon trage
P.P.S. Bilder und noch mehr Reiseberichte von uns gibts unter doelfer.blogspot.com
P.P.P.S. Noch ein Tipp! 2h im Internetcafe ohne IPod mit permanentem Warcraftgeballer zehrt am Gemuet....
8.10.05
7.10.05
Neuseeland 1: Gestrandet in Hamburg / Auckland
Von Hamburg nach Auckland
Beruehmte letzte Worte: "Ist ja nur ein kleiner Huepfer nach London, und dann bringt uns Cathay sicher ueber Hong Kong nach Auckland". Das Check In in die British Airways Maschine verzoegert sich jedoch. Bis ein Prinz Charles wie aus dem Gesicht geschnittener Stewart das Mikrophon ergreift und uns mitteilt, das im Airbus ein wichtiges Teil, ohne welches der Flug nicht starten kann, defekt ist. Leider hat auch Lufthansa dieses wichtige Bauteil zur Zeit in alle ihre Maschinen eingebaut und kann mit einem Ersatzteil nicht aushelfen.
Flugs wird es daher direkt aus London eingeflogen. Der Einbau dauert nur fuenf Minuten und geschieht parallel zum Check In. Trotzdem haben wir in London unseren Anschlussflug nach Hong Kong um eine satte Stunde verpasst. Unsere Bordkarten werden eingesackt und wir bekommen (noch in Hamburg) einen Telex-Wisch in die Hand gedrueckt. Morgen soll ein Flug nach Neuseeland gehen - und wir sollen uns um 14:00 Uhr beim Check In Counter von Delta Airlines oder Air New Zealand melden. Die neue Flugroute fuehrt uns ueber Los Angeles nach Auckland. Also exakt die gleiche alte Route, auf welcher ich vor vier Jahren nach Neuseeland gereist bin. Ein alter Traum von mir kann so wahr werden: Ich werde in einem Flugzeug einmal die Welt umrunden - jedenfalls falls es keine aehnlich gelagerten Probleme auf dem Rueckweg gibt und dieser planmaessig ueber Hong Kong fuehrt...
Perfektes Krisenmanagement: In London angekommen bringt man uns in ein Flughafen nahes Hotel und drueckt uns ein paar Bezugskarten in die Hand. Aehnlich muss man sich fuehlen, wenn man Kunde beim Sozialamt ist. Die Bezugskarten werden im Hotel postwendend vom Hotelpersonal im Tausch fuer Unterkunft und Verpflegung eingezogen.
Ich versuche, noch einen Gutschein fuer schmuddelige Adult TV Filme herauszuschlagen, ernte jedoch nur ein mitleidiges Achselzucken. Mein Plan, mich bei British Airways zu raechen und in einer Endlosschleife Pay TV Filme auf ihre Kosten laufen zu lassen, misslingt: Der Fernseher liefert nur altbackenes Kabelfernsehen. Auf Englisch, ansonsten entspricht es inhaltlich 1:1 dem deutschen Programm: Das Pedant zu Juergen Fliege heisst hier Jeremy Kyles und setzt sich sehr einfuehlsam mit dem Thema "Englands komasaufende Teenager" auseinander. Parallel dazu bearbeitet die Kollegin Trisha Godard nur einen Kanal entfernt und etwas mehr auf Krawall gebuerstet das Thema "Tochter, gib deinem drogenabhaengigen Stecher endlich den Laufpass!". Eltern pruegeln verbal wild auf die wehrlosen Toechter ein, die auch anwesenden Schwiegersoehne in spe sind derart stark mit Drogen zugedroehnt und schon laengst nicht mehr auf diesem Planeten um ihre Beziehung vor den Eltern mit Agrumenten verteidgen zu koennen.
Minibar in einem englischen Hotelzimmer: Nur Tee
Leider gibt es auch keine vernuenftige Zimmerbar. Einzig ein Heisswasser-Boiler und diverse Teesorten stehen zur Auswahl. Da ich Tee nicht trinken mag rauche ich ihn. Das macht aber auch keinen Spass und schmeckt scheisse, daher setze ich mich mit Sven in die Bar und wir bestellen uns zu englischem Zweitliga Fussball ein Guiness nach dem anderen. Wenns ums bezahlen geht verweisen wir auf stets British Airways.
Wissend, dass Fluege nach Neusseland auf die schnelle nur schwer zu bekommen sind, wagt Sven die Prognose: "Ist ja ganz klar, dass die uns jetzt in die Business Class umbuchen muessen. Die koennen uns ja nicht tagelang festsitzen lassen, bis ein Platz in der Holzklasse frei wird!". Die Damen und Herren von British Airways loesen das Problem eleganter: Sie buchen uns einfach auf eine Maschine nach Los Angeles. Von dort aus sollen wir bitte schoen selber sehen, wie wir weiterkommen. Natuerlich ist es auch mit der Business Class essig.
Das Einchecken in London bei Air New Zealand dauer exakt 45 Minuten: Zunaechst hat British Airways die Umlaute in meinem Vor- und Nachnamen einfach fallengelassen und meine Buchung ist im System nicht auffindbar. Dann raetseln das Personal und ich in einer heiteren Quizrunde ueber das internationale Laenderkennzeichen von Deutschland: Olympia geschult schlage ich FRG (versuchsweise GDR) vor und liege daneben. Auch BRD ist falsch. Nachdem sie mehrere Kollegen konsultiert hat gelangen wir schlussendlich zur korrekten Loesung: DEU - wie soll Deutschland (international eindeutig) sonst abgekuerzt werden? Nachdem technische Huerden wie diese genommen sind werden wir davon in Kenntnis gesetzt, dass wir nur einen Platz in der Maschine nach Los Angeles haben. Von einem Weiterflug nach Auckland hat niemand etwas erzaehlt ..... AAARRRGHHHH! Ich verliere das Bewusstsein und komme eine halbe Stunde spaeter von Sven und einer Stewardess geweckt an Bord der Maschine nach Los Angeles zu mir. Irgendwie haben wir dann doch einen Platz auf dem Anschlussflug nach Auckland bekommen. Besser nicht nachfragen.
Auckland
Artikel ueber unseren Aufenthalt in deutschem Reisefachblatt
Endlich in Neuseeland! Und damit auch ueber die Datumsgrenze hinaus. Wegen dem Zeitzonen-Paradoxon (ich weiss schon bis zu 12 Stunden vorher, was z.B. in Europa passiert) kann ich schon jetzt eine Vorschau auf das Titelbild der naechsten Ausgabe des Tourismus-Magazins "freundin" geben. Besagte Zeitung wird naechsten Monat mit dem Top-Thema "Muss das sein - Pauli-Fans stuermen Neuseeland?" aufmachen. Exklusiv werden so Inhalte dieses Blogs zu unserem Neuseeland Trip von der zustaendigen Redakteurin Detra redaktionell bearbeitet und so einer breiteren Leserschaft zugaenglich gemacht.
Auckland ist das Mallorca der Backpacker. Und schaetzungsweise 80 % aller ueber diese Stadt einfallenden Individualreisenden verbringen ihre erste Nacht im Auckland Central Backpacker, kurz ACB, bevor sie heuschreckenartig in andere Gegenden dieses schoenen Landes reisen.
Blick aus unserem Zimmer
Wir tun es ihnen gleich und erhalten ein preiswertes Doppelzimmer im obersten Stockwerk des ACBs. Zentral gelegen hat man von hier einen wunderschoenen Blick ueber die Queens Road, der bedeutensten Hauptstrasse dieser Stadt, und die verspiegelten Fenster umliegender und groesserer Hochhaeuser. In einer fremden Umgebung lernt man am Besten durch Beobachtung: Den uns ungwohnten Linksverkehr verfolgen wir aus der Vogelperspektive und ueben es in Rollenspielen, bevor wir unser Wissen in freier Wildbahn in der Praxis erproben.
Anders als aus Deutschland bekannt funktioniert hier auch die
Ampelschaltung fuer Fussgaenger. Wir lernen schnell: Erst gibt es eine
Gruenphase fuer die Autos in der einen Strasse, dann eine Gruenphase fuer
die Autos aus der anderen. Als letztes gibt es eine Gruenphase fuer die
Fussgaenger, welche die Kreuzung auch diagonal ueberqueren und sich
dann meistens in der Mitte in einem unaufloeslichen Gewoell verstricken.
Von oben betrachtet sieht das sehr lustig aus.
Behindertenverhoehnung nach Kiwi-Art
Hier in Auckland ist eine Menge los. Schade das wir naechsten Monat nicht mehr hier sind. Schon jetzt wird fuer DAS sportliche In-Ereignis geworben: Astmathische Sportler werden in einem Wettlauf den Mount Eden heraufgescheucht. Der Veranstalter verspricht Spass fuer die ganze Familie und illustriert seine Ankuending mit stilisierten Lauefer, welche wegen Asthma nach Atem ringend den Mund weit aufgerissen haben und beim Laufen hilflos mit den Armen rudern. Vielleicht
handelt es sich um eine nationale Vorausscheidung fuer die naechsten Paralympics?
Weiteres aus Auckland demnaechst hier. Morgen gehts mit dem Flieger nach Wellington. Die 400 km dorthin sind ja nur ein kleiner Huepfer, was soll da schon schief gehen?
Beruehmte letzte Worte: "Ist ja nur ein kleiner Huepfer nach London, und dann bringt uns Cathay sicher ueber Hong Kong nach Auckland". Das Check In in die British Airways Maschine verzoegert sich jedoch. Bis ein Prinz Charles wie aus dem Gesicht geschnittener Stewart das Mikrophon ergreift und uns mitteilt, das im Airbus ein wichtiges Teil, ohne welches der Flug nicht starten kann, defekt ist. Leider hat auch Lufthansa dieses wichtige Bauteil zur Zeit in alle ihre Maschinen eingebaut und kann mit einem Ersatzteil nicht aushelfen.
Flugs wird es daher direkt aus London eingeflogen. Der Einbau dauert nur fuenf Minuten und geschieht parallel zum Check In. Trotzdem haben wir in London unseren Anschlussflug nach Hong Kong um eine satte Stunde verpasst. Unsere Bordkarten werden eingesackt und wir bekommen (noch in Hamburg) einen Telex-Wisch in die Hand gedrueckt. Morgen soll ein Flug nach Neuseeland gehen - und wir sollen uns um 14:00 Uhr beim Check In Counter von Delta Airlines oder Air New Zealand melden. Die neue Flugroute fuehrt uns ueber Los Angeles nach Auckland. Also exakt die gleiche alte Route, auf welcher ich vor vier Jahren nach Neuseeland gereist bin. Ein alter Traum von mir kann so wahr werden: Ich werde in einem Flugzeug einmal die Welt umrunden - jedenfalls falls es keine aehnlich gelagerten Probleme auf dem Rueckweg gibt und dieser planmaessig ueber Hong Kong fuehrt...
Perfektes Krisenmanagement: In London angekommen bringt man uns in ein Flughafen nahes Hotel und drueckt uns ein paar Bezugskarten in die Hand. Aehnlich muss man sich fuehlen, wenn man Kunde beim Sozialamt ist. Die Bezugskarten werden im Hotel postwendend vom Hotelpersonal im Tausch fuer Unterkunft und Verpflegung eingezogen.
Ich versuche, noch einen Gutschein fuer schmuddelige Adult TV Filme herauszuschlagen, ernte jedoch nur ein mitleidiges Achselzucken. Mein Plan, mich bei British Airways zu raechen und in einer Endlosschleife Pay TV Filme auf ihre Kosten laufen zu lassen, misslingt: Der Fernseher liefert nur altbackenes Kabelfernsehen. Auf Englisch, ansonsten entspricht es inhaltlich 1:1 dem deutschen Programm: Das Pedant zu Juergen Fliege heisst hier Jeremy Kyles und setzt sich sehr einfuehlsam mit dem Thema "Englands komasaufende Teenager" auseinander. Parallel dazu bearbeitet die Kollegin Trisha Godard nur einen Kanal entfernt und etwas mehr auf Krawall gebuerstet das Thema "Tochter, gib deinem drogenabhaengigen Stecher endlich den Laufpass!". Eltern pruegeln verbal wild auf die wehrlosen Toechter ein, die auch anwesenden Schwiegersoehne in spe sind derart stark mit Drogen zugedroehnt und schon laengst nicht mehr auf diesem Planeten um ihre Beziehung vor den Eltern mit Agrumenten verteidgen zu koennen.
Minibar in einem englischen Hotelzimmer: Nur TeeLeider gibt es auch keine vernuenftige Zimmerbar. Einzig ein Heisswasser-Boiler und diverse Teesorten stehen zur Auswahl. Da ich Tee nicht trinken mag rauche ich ihn. Das macht aber auch keinen Spass und schmeckt scheisse, daher setze ich mich mit Sven in die Bar und wir bestellen uns zu englischem Zweitliga Fussball ein Guiness nach dem anderen. Wenns ums bezahlen geht verweisen wir auf stets British Airways.
Wissend, dass Fluege nach Neusseland auf die schnelle nur schwer zu bekommen sind, wagt Sven die Prognose: "Ist ja ganz klar, dass die uns jetzt in die Business Class umbuchen muessen. Die koennen uns ja nicht tagelang festsitzen lassen, bis ein Platz in der Holzklasse frei wird!". Die Damen und Herren von British Airways loesen das Problem eleganter: Sie buchen uns einfach auf eine Maschine nach Los Angeles. Von dort aus sollen wir bitte schoen selber sehen, wie wir weiterkommen. Natuerlich ist es auch mit der Business Class essig.
Das Einchecken in London bei Air New Zealand dauer exakt 45 Minuten: Zunaechst hat British Airways die Umlaute in meinem Vor- und Nachnamen einfach fallengelassen und meine Buchung ist im System nicht auffindbar. Dann raetseln das Personal und ich in einer heiteren Quizrunde ueber das internationale Laenderkennzeichen von Deutschland: Olympia geschult schlage ich FRG (versuchsweise GDR) vor und liege daneben. Auch BRD ist falsch. Nachdem sie mehrere Kollegen konsultiert hat gelangen wir schlussendlich zur korrekten Loesung: DEU - wie soll Deutschland (international eindeutig) sonst abgekuerzt werden? Nachdem technische Huerden wie diese genommen sind werden wir davon in Kenntnis gesetzt, dass wir nur einen Platz in der Maschine nach Los Angeles haben. Von einem Weiterflug nach Auckland hat niemand etwas erzaehlt ..... AAARRRGHHHH! Ich verliere das Bewusstsein und komme eine halbe Stunde spaeter von Sven und einer Stewardess geweckt an Bord der Maschine nach Los Angeles zu mir. Irgendwie haben wir dann doch einen Platz auf dem Anschlussflug nach Auckland bekommen. Besser nicht nachfragen.
Auckland
Artikel ueber unseren Aufenthalt in deutschem ReisefachblattEndlich in Neuseeland! Und damit auch ueber die Datumsgrenze hinaus. Wegen dem Zeitzonen-Paradoxon (ich weiss schon bis zu 12 Stunden vorher, was z.B. in Europa passiert) kann ich schon jetzt eine Vorschau auf das Titelbild der naechsten Ausgabe des Tourismus-Magazins "freundin" geben. Besagte Zeitung wird naechsten Monat mit dem Top-Thema "Muss das sein - Pauli-Fans stuermen Neuseeland?" aufmachen. Exklusiv werden so Inhalte dieses Blogs zu unserem Neuseeland Trip von der zustaendigen Redakteurin Detra redaktionell bearbeitet und so einer breiteren Leserschaft zugaenglich gemacht.
Auckland ist das Mallorca der Backpacker. Und schaetzungsweise 80 % aller ueber diese Stadt einfallenden Individualreisenden verbringen ihre erste Nacht im Auckland Central Backpacker, kurz ACB, bevor sie heuschreckenartig in andere Gegenden dieses schoenen Landes reisen.
Blick aus unserem ZimmerWir tun es ihnen gleich und erhalten ein preiswertes Doppelzimmer im obersten Stockwerk des ACBs. Zentral gelegen hat man von hier einen wunderschoenen Blick ueber die Queens Road, der bedeutensten Hauptstrasse dieser Stadt, und die verspiegelten Fenster umliegender und groesserer Hochhaeuser. In einer fremden Umgebung lernt man am Besten durch Beobachtung: Den uns ungwohnten Linksverkehr verfolgen wir aus der Vogelperspektive und ueben es in Rollenspielen, bevor wir unser Wissen in freier Wildbahn in der Praxis erproben.
Anders als aus Deutschland bekannt funktioniert hier auch die
Ampelschaltung fuer Fussgaenger. Wir lernen schnell: Erst gibt es eine
Gruenphase fuer die Autos in der einen Strasse, dann eine Gruenphase fuer
die Autos aus der anderen. Als letztes gibt es eine Gruenphase fuer die
Fussgaenger, welche die Kreuzung auch diagonal ueberqueren und sich
dann meistens in der Mitte in einem unaufloeslichen Gewoell verstricken.
Von oben betrachtet sieht das sehr lustig aus.
Behindertenverhoehnung nach Kiwi-ArtHier in Auckland ist eine Menge los. Schade das wir naechsten Monat nicht mehr hier sind. Schon jetzt wird fuer DAS sportliche In-Ereignis geworben: Astmathische Sportler werden in einem Wettlauf den Mount Eden heraufgescheucht. Der Veranstalter verspricht Spass fuer die ganze Familie und illustriert seine Ankuending mit stilisierten Lauefer, welche wegen Asthma nach Atem ringend den Mund weit aufgerissen haben und beim Laufen hilflos mit den Armen rudern. Vielleicht
handelt es sich um eine nationale Vorausscheidung fuer die naechsten Paralympics?
Weiteres aus Auckland demnaechst hier. Morgen gehts mit dem Flieger nach Wellington. Die 400 km dorthin sind ja nur ein kleiner Huepfer, was soll da schon schief gehen?
2.10.05
Neuseeland 0: Vor dem Abflug

Es kann wieder losgehen: Der Rucksack ist gepackt und nimmt mein
ganzes Sofa ein. Von Reisen gelernt habe ich ihn diesmal nicht
so voll gepackt (Gewicht zur Zeit: 15 kg) Letztes Jahr habe ich
mich mit 25 kg auf die Reise gemacht. Das habe ich aber erst am
Flughafen beim einchecken gemerkt, bis dahin glaubte ich, mit
leichten 18 kg unterwegs zu sein. Daher habe ich dieses Mal
meine Waage nicht auf einen Teppich gestellt und hoffe so, eine
korrekte Gewichtsangabe zu erhalten. Grundsätzlich habe ich aber
Vertrauen in meine Waage. Verläßlich wie ein Schweizer Uhrwerk
gibt sie beim monatlichen Wiegen mein Gewicht jedes mal treu
mit 86 kg an.
Eckhard Krautzun (zur Zeit Chinesischer Nationaltrainer) weiß
um die Schwierigkeiten, ein Flugticket nach China zu bekommen:
"Versuchen Sie mal, einen Flieger nach da unten zu buchen. Sie
kriegen keinen, weil alles voll mit Geschäftsleuten is." Sven
und ich hatten mehr Glück: Schon im Juni haben wir die restlich
verfügbaren zwei Plätzen in einer Maschine von London nach
Hong Kong gebucht. Wenn Krautzun Recht behält, dann werden wir
wohl die einzigen Backpacker Touristen mittenmang 280
Schlipsträgern sein. Sehr entspannt muss es dann dann aber um
den Weiterflug nach Auckland stehen, wenn die Business Men im
Rudel die Maschine verlassen und China fluten. Anfang November,
auf dem Rückflug aus Neuseeland kommend, können wir uns dann
selbst bei einem viertägigen Stop Over in Hong Kong ein Bild
davon machen - bevor wir am 5. November pünktlich zum Heimspiel
des FC St.Pauli nach packendem leidenschaftlichem Fußball
dürstend über London zurück nach Hamburg einfliegen.
Aus dem Internet heruntergeladene Informationen über die
Airline Cathay Pacific lassen hoffen: Der Abstand zwischen
den Sitzreihen in der Touristen Holzklasse ist 7 cm größer
als bei den Quetschkomoden von der Lufthansa und ist mit
durchschnittlich versprochenen 87 cm Spitzenreiter weltweit.
Um Fortuna bei einer optimalen Platzzuordnung auf die
Sprünge zu helfen werden wir außerdem versuchen, 48 Stunden
vor Reisebeginn einzuchecken und uns so die besten Sessel
auszusuchen. Für den Flug von London nach Hong Kong hat das
schon gut geklappt.
Die reine Flugreisezeit beträgt 22 Stunden. Da muss man sich
schon im Vorfeld Gedanken um eine sinnvolle Beschäftigung
machen. In mein Handgepäck werde ich daher einen
repräsentativen Querschnitt meiner Lieblingscomics ("Bussi Bär",
"Fix und Foxi" - alle bei eBay bezogen) einpacken. Und falls
der Sinn nach etwas Berieselung steht: Die Didi Hallervorden
DVD Spielfilm Box Unvergessen: Als Taxifahrer Herbert Böckmann
in "Der Schnüffler" oder als Kfz-Mechaniker Willi Schulze in
"Der Experte". Grandios als "Kongo Otto" in der
Verkleidungskomödie "Didi und die Rache der Enterbten".
Ich muss mich schon stark zurückhalten um nicht der Versuchung
zu erliegen, diese Filme bereits vor Reiseantritt zu schauen
und mich so um den verdienten Spaß zu bringen. Warten steigert
bekanntlich das Verlangen, und dieser Schatz soll erst im
Flugzeug gehoben werden. Angeblich ist an jedem Platz bei Cathay
ein DVD Player in den Sitz des Vordermanns integriert - falls
nicht, dann werde ich die DVDs einfach beim Rückflug in Hong Kong
verticken. Da wird man ja alle Nase lang auf der Straße auf den
Erwerb offensichtlicher Raubkopien (Aufschrift auf Box ohne
Tippfehler: "The Copyright remains at the Produser") angesprochen.
Da man dort aber ausschließlich schwarz gebrannte Hollywood
Produktionen anbietet, male ich mir einen üppigen Gewinn bei
Hallervorden DVDs aus. Sicherlich werden sie mir von deutschen
Touristen nur so aus den Händen gerissen werden.
Steht der Sinn nach zwischenmenschlicher Kommunikation so habe
ich außerdem ein paar spannende Spiele eingepackt: Das
Reiseschachbrett und ein "Panzer dieser Welt" Quartett,
beides hatte mir letztes Jahr auf dem Trip quer durch Russland
und China schon gute Dienste erwiesen und war stets ein Quell
heiterer Freude auf langen Fahrten mit der Transsibirischen
Eisenbahn.
Neu und jungfräulich: Das "Stadien dieser Welt" Quartett,
welches ich jüngst auf einer Lesung der Fußballzeitschrift
"11 Freunde" in einem kleinen Quiz gewann. Angespielt wurde
ein Lied und wer zuerst Titel und Interpret nennen konnte,
bekam ein solches Quartett als Preis überreicht. Ich hatte
Glück und erkannte das Lied "44 Beine" von Norbert Nigbur,
dem sympathischen Schalker (?) 70er Jahre Torwart.

In Neuseeland werden wir uns hauptsächlich auf der
Südinsel herumtreiben. Auf dem Weg dahin nehmen wir
zur Eingewöhnung (und um vom Jetlag herunterzukommen)
noch die Städte Auckland und Wellington abklappern.
Vermutlich gegen den Uhrzeigersinn der Küste folgend
reisen wir dann einmal rund um die Südinsel - von wo
aus am 1. November ein Flieger von Christchurch
Richtung Hong Kong geht. Inklusive: Vier Tage
spazieren gehen im Abel Tasman Nationalpark. Morgen
Abend geht ess los, und wenn alles klappt landen Sven
und ich nach am Mittwoch um 12:30 Ortszeit in Auckland.
Mehr dann von dort.
28.9.05
Schalke
Fans von Schalke sind schon etwas ganz Besonderes. Im Hamburger Hauptbahnhof habe ich an einem Samstag pünktlich 30 Minuten vor dem Anpfiff zwei Exemplare dieser Gattung voll wie die Haubitzen aus dem ICE Köln - Bremen - Hamburg purzeln sehen. Dumm nur, daß Schalke an diesem Tag in Bremen spielte.
Bei folgendem Bild frage ich mich jedoch, ob der Fan überhaupt noch weiss, wie das Spiel ausgegangen oder gegen wen Schalke gespielt hat.

Schönen Dank an Matze für diesen gelungenen Schnappschuss!
Bei folgendem Bild frage ich mich jedoch, ob der Fan überhaupt noch weiss, wie das Spiel ausgegangen oder gegen wen Schalke gespielt hat.

Schönen Dank an Matze für diesen gelungenen Schnappschuss!
11.9.05
Dumme Parkplätze
Einen Wagen mit dem Slogan "Wir bringen den HSV in Fahrt" sollte man bei einem Heimspiel des FC St.Pauli besser nicht vor dem Millerntor Stadion parken. Nicht auf dem Bild: Ein Bulli der Polizei, welcher keine vier Meter vor dem blauen Bulli geparkt hat. Die Ordnungshüter machen gute Miene zum bösen Spiel und popeln lieber in der Nase als einzugreifen.




Wahlkampf: Kundgebung der Partei in Hamburg
Demnächst mehr Text, erst einmal nur die Bilder von der Wahlkampfveranstaltung der Partei
Hamburger Spitzenkandidat Rocko Schamoni



Der große Vorsitzende der Partei: Manfred Sonneborn aus Frankfurt


Die Gegenentwurf der Partei zu Merkel: Die Kanzlerkandidatin Sassenschmidt


Wahlkampf braucht suggestive Parolen

Hamburger Spitzenkandidat Rocko Schamoni



Der große Vorsitzende der Partei: Manfred Sonneborn aus Frankfurt


Die Gegenentwurf der Partei zu Merkel: Die Kanzlerkandidatin Sassenschmidt


Wahlkampf braucht suggestive Parolen

9.9.05
Wer hats gesagt?
Kleines Quiz für zwischendurch: AUs welcher berühmten Rede kommt das Folgende ...?
We shall not flag nor fail. We shall go on to the end. We shall fight in France and on the seas and oceans; we shall fight with growing confidence and growing strength in the air. We shall defend our island whatever the cost may be; we shall fight on beaches, landing grounds, in fields, in streets and on the hills. We shall never surrender and even if, which I do not for the moment believe, this island or a large part of it were subjugated and starving, then our empire beyond the seas, armed and guarded by the British Fleet, will carry on the struggle until in God's good time the New World with all its power and might, sets forth to the liberation and rescue of the Old.
We shall not flag nor fail. We shall go on to the end. We shall fight in France and on the seas and oceans; we shall fight with growing confidence and growing strength in the air. We shall defend our island whatever the cost may be; we shall fight on beaches, landing grounds, in fields, in streets and on the hills. We shall never surrender and even if, which I do not for the moment believe, this island or a large part of it were subjugated and starving, then our empire beyond the seas, armed and guarded by the British Fleet, will carry on the struggle until in God's good time the New World with all its power and might, sets forth to the liberation and rescue of the Old.
6.9.05
Schöner Leben mit JöDö: Feierabengestaltung
Big Brother Is Watching You
4.9.05
Spaziergang in Hamburg
Bei dem geilen Altweiber-Sommerwetter bleibe ich natürlich nicht freiwillig in meiner zugequarzten Bude sitzen. Kamera eingepackt, rauf aufs Rad und rumgefahren.
Ein kleines Quiz: Wer mir sagt, WO die folgenden Bilder aufgenommen wurden, gewinnt einen Preis. Nicht durch die Bildunterschriften verwirren lassen!
Lernt man schon in der Grundschule: "Wo Donau sich und Oder küssen, sie ihren Namen büßen müssen, und hier entsteht durch diesen Kuß, deutsch bis zum Meer - der Elbefluß"
Latüchte an Nürnberger MAN-Stahl
Last Exit Flußdeich
Eine von den tausend Hamburger Brücken
Leuchttürme geben Sicherheit
Ein kleines Quiz: Wer mir sagt, WO die folgenden Bilder aufgenommen wurden, gewinnt einen Preis. Nicht durch die Bildunterschriften verwirren lassen!
Lernt man schon in der Grundschule: "Wo Donau sich und Oder küssen, sie ihren Namen büßen müssen, und hier entsteht durch diesen Kuß, deutsch bis zum Meer - der Elbefluß"
Latüchte an Nürnberger MAN-Stahl
Last Exit Flußdeich
Eine von den tausend Hamburger Brücken
Leuchttürme geben Sicherheit
Legenden am Millerntor
Wer ist eigentlich schlimmer - Beckmann oder Kerner? Beide sind ein guter Grund, keiner GEZ Gebühren zu zahlen. Ausnahmsweise etwas interessantes hatte sich Beckmann heute ausgedacht: Mit alten Haudegen aus der deutschen und hamburger Fußballszene und viel Tamtam (Fallschirmspringer, Blaskapellen, Cheerleader und Konfetti-Kanonen) machte er sich heute am Millerntor breit. Und für einen guten Zweck fanden viele Hamburger bei schönstem Kaiserwetter den Weg ins Stadion. Auch einige HSV Fans, welche in unser aller Lieblingsbruchbude teilweise etwas deplaziert wirkten.
Manche folgten seinem Ruf nicht (Effenberg blieb fern - zum Glück, Schröder & Merkel waren anderweitig gebunden). Zwei Mannschaften wurden aufgestellt: Team Hamburg (gute Mischung aus verdienten St.Pauli und HSV-Spielern - Stein, Zander, Trulsen, Wenzel, Seeler, Dörfel, Frosch, Hrubesch, von Heesen, Magath etc.) und Team Deutschland (Burdenski, Hoeness, Breitner, Möller, Kohler, Riedle, Sparwasser etc.). Die Spieler auf dem Platz hatten sichtlich ihren Spass. Gemütlich wurde ein 7:5 (aus Hamburger Sicht) herausgespielt.
Höhepunkt: Klassenclown Charly Dörfel balancierte auf der Nase (oder war es das Kinn?) einen Besen über das komplette Spielfeld. Hat Spaß gemacht.
Uli Hoeness verspricht vollmundig, zu einem Freundschaftsspiel ans Millerntor zu kommen - falls St. Pauli in die 2. Liga aufsteigt
Michael Schultz - wann hat der verdammt noch mal in der Nationalelf gekickt?
Möller als Gaza-Imitator
Uli Stein hat nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn etwas zugelegt
Bild mit Seltenheitswert: Echtes Bier im Ausschank am Millerntor
Kauzige Kiezkickerfans
Manche folgten seinem Ruf nicht (Effenberg blieb fern - zum Glück, Schröder & Merkel waren anderweitig gebunden). Zwei Mannschaften wurden aufgestellt: Team Hamburg (gute Mischung aus verdienten St.Pauli und HSV-Spielern - Stein, Zander, Trulsen, Wenzel, Seeler, Dörfel, Frosch, Hrubesch, von Heesen, Magath etc.) und Team Deutschland (Burdenski, Hoeness, Breitner, Möller, Kohler, Riedle, Sparwasser etc.). Die Spieler auf dem Platz hatten sichtlich ihren Spass. Gemütlich wurde ein 7:5 (aus Hamburger Sicht) herausgespielt.
Höhepunkt: Klassenclown Charly Dörfel balancierte auf der Nase (oder war es das Kinn?) einen Besen über das komplette Spielfeld. Hat Spaß gemacht.
Uli Hoeness verspricht vollmundig, zu einem Freundschaftsspiel ans Millerntor zu kommen - falls St. Pauli in die 2. Liga aufsteigt
Michael Schultz - wann hat der verdammt noch mal in der Nationalelf gekickt?
Möller als Gaza-Imitator
Uli Stein hat nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn etwas zugelegt
Bild mit Seltenheitswert: Echtes Bier im Ausschank am Millerntor
Kauzige Kiezkickerfans
Aufruf: Wählt die Partei!

Keinen Bock auf Schröder oder Merkel? Und Westerwelle geht schon mal gar nicht? Aber wen dann wählen? Wer sich mit Fragen wie diesen den wohl verdienten Schlaf raubt kann jetzt aufatmen: Wähl einfach "DIE PARTEI"!
Schon in seinen Wahlwerbespots hat der große Vorsitzende Martin Sonneborn sein Ehrenwort gegeben: Ein Schießbefehl ist mit der Partei an der deutschen Mauer, welche die Partei im Falle eines Wahlsieges wieder aufbauen will, nicht zu machen. Selten war Politik ehrlicher und glaubwürdiger.
Parallel zum nächsten Pauli Heimspiel am 10. September weilt er aus Wahlkampfgründen übrigens in Hamburg (ab 19 Uhr, Schanzenstr. 14). Also: Erst Fussbal schauen, dann rüber und selbst ein Bild machen.
Abonnieren
Posts (Atom)



