12.2.08

Der Weisse Neger Wumbaba

Hier gehts zu einer Seite auf welcher die schönsten Verhörer zusammengefasst sind. Ein großer Spass!

Kostprobe gefällig?

Nirvana: Smells Like Teen Spirit

The real lyrics were:
Here we are now, entertain us

But I misheard them as:
Here we are now in containers

Suche Karten!

Bilder wie diese wird man bald nach einem Spiel am Millerntor wohl nicht meh so häufig sehen. Nach dem Ausbau passen über 20.000 Zuschauer ins Stadion!


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8.2.08

Rambo

Rambo ist zurück. Das absolute Kinohighlight des Jahres, ach was, des Jahrzents. Keine Übertreibung! Wer den Helden nicht kennt bekommt hier im folgenden Coldplayvideo Nachhilfe:

21.1.08

Eure Taler sind nicht unser Bier



Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche. So betrachtet scheint es dem FC St.Pauli zur Zeit sehr gut zu gehen. Am Samstag ist der Caterer im Rahmen des Freundschaftsspiels gegen Hannover 96 an die Fans mit einem Flyer herangetreten. Demnächst ist demzufolge die Einführung einer stadioneigenen Währung, dem "Millerntaler", geplant. Diesen benötigt man für Bier, Bratwurst und ähnliches, was man im Stadion kaufen kann. Diese Taler sind optisch wie Pokerchips gestaltet, weshalb ich den Flyer zunächst als Werbung für Pokerchips mit Vereinslogo misinterpertiert habe.

Den Mist sollte man nicht einführen! Bemerkenswert still ist es derzeit von Vereinsseite die sich dazu noch nicht geäußert hat. Mögliche Vorteile werden durch das benötigte anstehen für Erwerb und Eurorücktausch dieser Taler hinfällig. Besonders dumm ist diese Zwischenwährung für Gästefans, die oft nicht genug Zeit haben (während die Polizei sie schon aus dem Stadion drängelt), ordentlich ihre Chips zurückzutauschen und die in der Regel nur einmal pro Saison zu Besuch sind. Diese Nachteile gibt es jetzt schon bei anderen Vereinen und Stadien, so z.B. auf Schalke oder in der Allianzarena zu beobachten.

Vielleicht hilft ein Boykott? Mal abwarten, da zu oft aber soweiso kein Bier ausgeschenkt werden darf ist ein solcher um so leichter durchzuführen.

5.1.08

Zu Hause...

Ich bin wohlbehalten und etwas müde wieder in Hamburg angekommen.
Schade, das es schon so schnell vorbei ist.

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Filmplakat für irgendeinen neuen Film in dem ich offensichtlich eine Hauptrolle spiele.

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Unterführung in Taipeh

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Drachen in einem Tempel in Taipeh

3.1.08

Impressionen aus Taiwan: Betelnuss und Hakenkreuze

Zur Zeit sitze ich mitten in Taiwan, 2000 Meter hoch in einem Bergnest mit dem Namen Chingjing und warte auf den Bus nach Taipeh. Dort wird morgen mein neuntaegiger Kurzurlaub nach Taiwan sein Ende finden.

Taiwan ist wie China, nur besser entwickelt. Die staubigen Grossstaedte hier sind ebenso schmutzig und bekommen zu Recht keinen Preis als Luftkurort. Die Grundversorgung mit Tuetensuppen und Nudel-Instant Gerichten ist durch ein engmaschiges Netz an Seven-Eleven Shops sichergestellt, im Durchschnitt findet sich eine Filiale alle 300m. Weniger haeufig aber alles andere als selten ist die Abdeckung durch Starbucks, was fuer mich als nichtkaffeetrinker aber weniger wichtig ist. Sehr beliebt sind Automaten, an denen man zu jeder tageszeit wirklich alles kaufen kann. Neben mit steht ein Zuckerwattenautomat, dieser spielt ein Medley aus "Schni Schna Schnappi, das kleine Krokodil" und Beethovens neunten Symphonie, eine sehr interessante Mischung die mir nach der 10. Zuckerwatte aber gehoerig auf den Keks geht. Mein selbstgemaltes Schild mit der Aufschrift "Heute Kaputt, Keine Zuckerwatte" findet allerdings nicht die gewuenschte Beachtung. Vielleicht sollte ich einfach den Stecker ziehen?

Taiwan ist in etwa so gross wie NRW und laesst sich am effektivsten und preiswertesten per Bus bereisen. Trotzdem goennt sich das Land einen selbstentwickelten Hochgeschwindigkeitszug, das Netz fuer diese Fortbewegungsart ist mit seinen ca. 5 Stationen aehnlich dicht ausgebaut wie das Bielefelder U-Bahnnetz. Im Vergleich zum ICE ist dieser Zug huebscher und puenktlicher, im Vergleich mit der Transsibirischen Eisenbahn ausserdem sehr sauber. Individueller laesst sich das Land mit gemieteten Motorollern (sog. Scooter) japanischer Bauart bereisen. Mit 12,- Euro Miete pro Tag ausserdem eine sehr preiswerte Variante der Fortbewegung.

Was dem suedamerikanischen Indio der Genuss von Kokablaettern das ist dem taiwanesischen Fernfahrer seine Betelnuss. Angeblich soll sie eine leicht berauschende Wirkung haben, dem Volksmund nach wird das maennliche Glied so hart, das man einen gefrorenen Acker damit umpfluegen kann (letzteres wird ja auch dem Kokaingenuss nachgesagt). In Ermangelung von gefrorenen Aeckern kann ich das allerdings nicht bestaetigen. Auch eine berauschende Wirkung stellt sich nach dem Genuss bei mir nicht ein, einen Brechreiz finde ich generell eher wenig berauschend. Das Zeug schmeckt einfach abscheulich. Aehnlich dem Kautabak lutscht man auf der Nuss herum und spuckt den sich bildenden Speichel in regelmaessigen Abstaenden einfach auf die Strasse, was rote Rotzflecken hinterlaesst. Dieser Effekt laesst sich leicht simulieren: Einfach mal schoen die Fresse polieren lassen und dann blutige Rotze ausspucken - fertig!

_IGP1917Betlenut Beauties

Kaufen kann man die Betelnuesse bei den so genannten Betelnussmaedchen. Einem Strassenstrich nicht unaehnlich verkaufen sie die Nuesse in kleinen Kabinen am Wegesrand. Diese Plexiglasbuden sind gut beheizt (die in Miniroecke oder Unterwaesche gewandeten Verkaeuferinnen wuerden sich sonst zu leicht die Eierstoecke erkaelten) und vom weiten durch auffaellige bunt strahlende Neonroehren leicht zu erkennen. Gegen ein Aufgeld werden auch andere Dienstleistungen die ueber den Verkauf von Betelnuessen weit hinausgehen und eher im zwischenmenschlichen Bereich angesiedelt sind verkauft. Kenntnisse der Landessprache und etwas Verhandlungsgeschick sind hier von Vorteil.

Aller Orten trifft man auf Hakenkreuze. Sie kennzeichnen wahlweise vegetarische Restaurants, buddhistische Gottheiten und nur in Ausnahmefaellen ein Hitlerkreuz. Anbei ein paar zusammenfassende Beispiele und abschliessende Impressionen aus Taiwan:

_IGP1824Das Hakenkreuz zeichnet ein vegetarisches Restauant aus

_IGP1725BDM Maedel mit holsteinischer Kuh mit Hakenkreuzmuster auf der Stirn - warum dieses Photo hier in Taiwan ausgestellt ist weiss ich nicht

_IGP1821Welteroberungsphantasien auf Buddhistisch im Zeichen des Hakenkreuzes

_IGP1802Dienst am Kunden: Brillen unterschiedlicher Brennweiten werden dem Kunden beim Ausfuellen der Lottozettel zur Verfuegung gestellt

_IGP1786Moench bei der Neujahrszeremonie

_IGP1908Wahlkampf auf taiwanesisch, eine derartig kraftvolle Pose moechte ich gerne auch mal in einem deutschen Wahlkampf sehen!

_IGP1826Kaffee - was denn sonst?

28.12.07

Impressionen aus Taipeh

Lecker Essen

Sushi satt fuer umgerechnet 3.50 Euro, paradisisch und preiswert.

Rockabilly

Sinn und Zweck der Elvis-Puppe erschliesst sich mir nicht direkt. Ob es sich um eine Waermflasche handelt?

Happy Shopping

Diese Werbung preist ein Wundermittel zum Shoppen an. Es wirkt vor allem bei Schwiegermuettern und ihren Toechtern. Die speziellen Vitamine ermoeglichen Stundenlanges Shoppingvergnuegen, man sieht danach immer noch aus wie aus dem Ei gepellt. Der Schwiegersohn im Hintergrund plackt sich derweil mit den prall gefuellten Einkaufstueten.

Open Air Fussreflexzonenmassage

Kennt jemand noch Kneipp Becken? Mit eiskaltem Wasser gefuellt schreit man auf wenn man mit nackten Fuessen durch sie wartet. Hier in Taiwan ist eine Nagelbrett aehnliche Varainte gebraeuchlich. Barfuss steigt man auf ein Kieselsteinfeld und versuct es dort auszuhalten (was mir schon nach einem Schritt nicht mehr gelingt). Ein Schild klaert ueber die massierten Zonen und ihre Wirkung auf. Die Benutzung waehrend der Schwangerschaft oder mit Prostatakrebs ist nicht empfehlenswert.

Nazipuppen

Total Hipp: Nazipuppen die man gratis in jedem Seven Eleven bei seinem Einkauf ungefragt und umsonst dazugepackt bekommt. In meiner Sammlung fehlen mir jetzt nur noch "Jupp Klumpfuss Goebbels" und "Addi, der grosse Braune" - beide im landestypischen "Hello Kitty" Style (uebersetzung aus dem chinesischen frei von mir mit einem Langenscheidt Sprachfuehrer). Man darf gespannt sein!

BSE Kuh

Yakiniku - die lustig durchgeknallte BSE Kuh. Anzeige fuer eine Fast-Food Kette die sich auf die Verwertung billiger BSE verseuchter Fleischbestaende spezialisiert hat und dieses offensiv vermarktet. Und bei uns regt man sich schon ueber Gammelfleisch in homoeopathischen Dosen im Doenerfleisch auf!

Helme

Beliebtes Fortbewegungsmittel sind Motorroller, im Gegensatz zu Vietnam besteht allerdings eine Helmpflicht. Die Helme sind eine Subkultur fuer sich. Ganz oben ist auf dem Bild der Helm der "Hells Angels Deluxe Alisha County", unten der Helm des "Mofa Clubs Taipeh" abgebildet.

Standardausruestung in Hotelzimmern

In taiwanesischen Hotels ist der Kunde Koenig. Getraenke auf dem Hotelzimmer sind fuer umme, fuer Extras wie Bademaentel, papierene Slipper oder Kondome muss beim ausschecken nicht extra gezahlt werden. Auch Erwachsenen-Fernsehprogramme sind umsonst, wenn man sie unter den 99 eingespeisten Kanaelen findet. Peinliche Fragen beim Verlassen des Hotels wie sonst ueblich gibt es hier also nicht ("Haben Sie etwas aus der Minibar benutzt?" "Ja, ich hatte drei Kondome und zwei Pornos. Bitte schreiben sie alles auf die Rechnung, Chef zahlt!")

Preisfrage: Mit englischen Uebersetzungen ist es in China nicht weit her. Wer findet den Tippfehler auf dem obigen Photo? Der Erste der mir die richtige Antwort schreibt bekommt ein spezielles Geschenk!

27.12.07

Ni Hao from Taipeh

Ich bin muede und zufrieden in Taipeh gelandet. Der Flug verlief ohne nennenswerte Komplikationen, im Flieger selbst gab es sogar freie Platzwahl, er war nur zu 60% ausverkauft. Das Essen an Bord ist wie bei allen anderen Fluggesellschaften schlecht und pampig. Es spielt keine Rolle, wenn man sein eigentlich gewuenschtes Essen nicht bekommt - es schmeckt alles scheisse. Insgesamt bietet China Airlines, die taiwanesische Fluggesellschaft die mich von Frankfurt nach Taipeh brachte, einen grundsliden Service ohne grosse Schnoerkel mit elektronischen Bespassungsanlagen und Touchscreen Homevideo an jedem Platz.


Ok Handy? Bemerkenswert schwierig ist es dieser Tage, eine taiwanesische Prepaid Handykarte zu erstehen. Die Bilanz nach einer drei-viertelstunde Hackenablaufen: Ausverkauft in 90% der Shops, einer hatte nach 20 minuetiger Wartezeit eine Karte mit ca. 30 Euro Guthaben - zu teuer fuer den gewuenschten Zweck. Better luck next time.

Vom ersten Eindruck her ist Taipeh eine typische asiatische hektische Grossstadt. Es gibt nur wenige Wolkenkratzer (verglichen mit Hong Kong oder Shanghai). Hier haben die Taiwanesen clever gespart und das gesamte Geld in ein solches Projekt, den Taipeh 101 Turm, investiert. Von 2003 bis vor kurzem war es das hoechste Gebauede der Welt, vor kurzem wurde es von einem arabischen Hochhausprojekt irgendwo in Dubai ueberrundet. Man kann den 101 Turm trotzdem stehen lassen, unter den typischen seelenlosen Einheitsdesigns solcher Bauwerke hebt er sich mit seiner Bambusform positiv aesthetisch hervor. Zur Zeit sind gerade Volkswagen Promotion Days am Turm, das ist auch bitter notwendig, denn 99 Prozent der Autos im Strassenverkehr sind aisatischen (sprich: japanischen) Ursprungs.

Ich bin zur Zeit etwas aufgedreht und zum Glueck nicht muede. Also werde ich mir jetzt etwas zu Essen goennen und die Nacht durchmachen und dem Jetlag so ein Schnippchen schlagen. Bis bald ....