14.10.04

Wasserstandsmeldung aus Hongkong

Wohl behalten sind wir heute mit dem K99 Interzonenzug aus China
aus- und nach Hongkong eingereist. Inzwischen habe ich mich daran
gewoehnt, aus dem Staunen nicht mehr herauszukommen und
sabbere nicht mehr, wenn ich mit offenem Mund durch die Strassen
laufe. In der englischen Lokalpresse "The South China Post" kuemmert
sich uebrigens eine gewisse Frau "Shelley von Strunkel" um das
Horoskop. Bei dem Namen kann ich mir gut vorstellen, dass ihr Opa
einmal zu Zeiten des ersten Weltkriegs als Oberstleutnant in einem
Infanterieregiment auf deutscher Seite gedient hat.

In Hongkong funktioniert auch das Internet so wie erwartet und ich
habe endlich wieder vollen Zugriff auf das BLOG und meine Mail. Von
Hongkong lernen heisst Westen lernen, da koennen sich die
Festlandschinesen noch das ein oder andere abschauen, auch wenn sie
ihre Sache ansonsten schon sehr gut machen.

Einen ausfuehrlichen Bericht ueber Shanghai folgt die Tage, wenn ich
mein Notizbuch wieder dabei habe. Unter anderem werde ich davon
berichten, wie es dazu kam, das mich Jaques Chirac des Abends fast
ueber den Haufen gefahren hat.

Schoene Gruesse aus Hongkong,
Joerg

1 Kommentar:

arendT hat gesagt…

Mann, mach' es doch nicht so spannend ...

Nach drei Wochen eigener Abwesenheit nehme ich mit Erleichterung zur Kenntnis, dass ihr nicht im Gulag gelandet seid (jedenfalls nicht dauerhaft).